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Goldenen Taschenuhr mit Porzellanschale und Minuten tourbillon mit Chronometer hemmung.

Anfang der 1980iger Jahren begann ich mit der Fertigung einer außergewöhnlich hochwertigen Taschenuhr. Mein Ziel war es, ein neues Werkedesign neben einer perfekten klassischen Technik zu entwickeln. So entstand ein Monoplatinenwerk mit einem Zweifederhaus-Antrieb und einem fliegend gelagerten Minutentourbillon mit Federchronometerhemmung.

Mein eigener Anspruch ging so weit, das ich mir die besten in Glashütte hergestellten Tourbillons zum Vorbild nahm, aber das Design nach meinen Ansprüchen verbessern wollte. So gelang es mir, in nur einer Grundplatine alle Räder zu lagern und auf der Platine symmetrisch die beiden Kraftwerke als Federhäuser , eines davon fliegend anzuordnen. So lenken keine anderen Teile von der herausragend schönen Ansicht des arbeitenden Torbillons ab, welches seine beiden Lagerungen ebenfalls in der Monoplatine hat.

Mein Anspruch an diese Arbeiten war es auch, sämtliche Einzelteile der Uhr selbst zu fertigen, bis auf die Zugfeder, die Spiralfeder und die Porzelanschale. Für die klassische Bimetallunruhe, eine in Glashütte hergestellte, fertigte ich die Goldschrauben selbst an.

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Der Tourbillonkäfig ohne Unruhe und Gangrad wiegt unter 0,5 Gramm und wurde von mir komplett aus einem Stück Stahlblech angerissen, ausgesägt, gehärtet, angelassen und danach mit Feilen und Polierpasten so bearbeitet, bis sein jetziger Zustand erreicht wurde.

Sämtliche Schrauben, Hebel und Federn, aber auch jedes Rad sowie die Triebe wurden eigenständig von mir persönlich hergestellt und finiert.

Da ich mich immer als ein Liebhaber für Chronometerhemmungen sah, gab es bei der Überlegung über die Hemmung keinen Zweifel. Ich baute so eine Federchronometerhemmung ein.

Die gesamte Baugruppe des Minutentourbillons mit feststehendem Sekundenrad und den beiden Lagern für das Tourbillon kann man separat herausnehmen.

Das schwierigste Teil der gesamten Uhr war die komplette Antriebsachse, also die Achse, auf der das Federhaus 1 mit seinem Gegengesperrad sitzt und dem Trieb für die Gangreserveanzeige.

Bei dem Zifferblatt entschied ich mich für ein sehr klassisches Design, typisch der Uhren des Großmeisters Abraham- Luis-Breguet um 1800. Die Guillochage sowie auch die schön polierten und gebläuten Stahlzeiger wurden ebenfalls selbst gefertigt.

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Wenn man schon einmal diesen schwierigen Weg wählt, ohne auch nur die Spur einer umgebenen uhrmacherischen Infrastruktur zu haben, entschied ich mich, auch am Gehäuse nichts zu sparen. So fertigte ich mit eigenen Werkzeugen, speziell für diese Taschenuhr angefertigt, ein sehr aufwendiges 18 Karat-Rosègoldgehäuse (über 200 Gramm), wo die Gehäuseteile nach alter Sitte auf einer Drückbank gefertigt wurden und nicht wie heutzutage aus dem Vollen gedreht werden. Dazu wollte ich unbedingt zwei Sprungdeckel, die je nach Bügeldrehung entsprechend aufspringen, anbringen. In dem Pendant befindet sich die entsprechende Technik. So kann man bei Bedarf auch den unteren Sprungdeckel öffnen und das wunderschön arbeitende Tourbillon anschauen. Natürlich musste dann auch das Werk entsprechend verglast werden, damit kein Schmutz ins Werk gelangen kann.

Zum Schluss entschied ich mich für eine in Meißen angefertigte Porzelanschale mit einer Bemalung des berühmten Dresdener Canalettoblick, wo die Frauenkirche noch als Ruine sichtbar ist.

Diese Taschenuhr wird sicher niemand als Taschenuhr tragen, denn sie ist dazu sicher zu schwer. Aber sie ist mit Sicherheit ein mechanisches Kunstwerk, in dem eine hohe Werkeästhetik verbunden wird mit einer hohen technischen Vollkommenheit und einem sehr guten Gangergebnis. Die Laufdauer beträgt 72 Stunden. Von insgesamt 16 Federkernumdrehungen werden lediglich 9 Umdrehungen benutzt. Somit ist eine nahezu gleichbleibende Antriebsenergie gewährleistet.

Diese Taschenuhr, die 1994 fertiggestellt wurde, gebe ich nun für den Verkauf an einen Liebhaber frei.

Ihr Rolf Lang.

Technische Details

Alle Teile bis zum Gehäuse handwerklich hergestellt in alter Dresdner Tradition:

– 18 Karat Rosegold ca. 182 Gramm;
– Porzellanschale mit Bemalung des berühmten Dresdner Canalettoblick;
– massives hand guillochiertes Silber zifferblatt;
– Fliegen des Minuten tourbillon mit Chronometer hemmung;
– Zwei federhaus antrieb in Reihe und 72 Stunden Gang reserve an zeige;
– 20 Jahre Garantie.

Ins gesamt 417,46 Gramm schwere Taschenuhr als einmaliges Unikat. Auf den zwei Federhaus deckeln sind jeweils 89 Brillanten gefast, zusammen 0,5 Karat.

Preis der Uhr im Kästchen- 295 000.-€

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